Januar 26, 2021

Findet statt: Aufstehen Prenzlauer Berg – „Der Krieg beginnt hier!“

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2020-03-19 19:00 - 22:00

„Der Krieg beginnt hier!“ - Vernetzungs-Koordinierungs-Kennenlerntreffen zu Aktionen gegen DEFENDER 2020

Bundesweit finden Proteste gegen das NATO- Kriegsmanöver DEFENDER 2020, das größte Manöver von Landstreitkräften in Europa seit Ende des Kalten Krieges, mit der Bundeswehr als Teil des militärischen Aufmarsches gegen Russland, statt. Auch in Berlin gibt es vereinzelt Aktionen verschiedenster Gruppen. Wir denken das von Berlin als zentraler Standort der Deutschen Militärführung ein deutliches Signal gegen die Kriegsübungen ausgehen muss. Wie ein solches Aussehen kann, wie wir die verschiedenen Aktionen besser koordinieren können oder einfach uns kennenzulernen, laden wir alle Interessierten (sowohl Gruppen, Organisationen als auch „Einzelne“) zu einem Treffen ein:

Am Donnerstag 19. März 2020 um 19.30 Uhr .

Update am 18.3.: Der Termin findet statt. Neuer Treffpunkt: Filmrisz-Kneipe Friedrichshain, Rigaer Str. 103, 10247 Berlin

Related upcoming events

  • 2021-01-28 11:00 - 2021-01-28 13:00

    Wir bewerben uns: Die S-Bahn uns Berliner*innen!

    Kundgebung vor der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

    am Donnerstag, 28. Januar 2021, um 11 Uhr

    Wo? vor der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
    Adresse: Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin
    Anreise: U-Bhf. Märkisches Museum oder S+U-Bhf. Jannowitzbrücke

    Aktion anlässlich des Ablaufs der Bewerbungsfrist für die S-Bahn-Ausschreibung

    Am 28. Januar 2021 endet die Frist, innerhalb derer private Unternehmen aus ganz Europa ihr Interesse an der Ausschreibung von Betrieb, Fahrzeugbeschaffung und Instandhaltung der Berliner S-Bahn bekunden können. Mit dem 8-Milliarden-Vorhaben drohen Zerschlagung und Privatisierung der Berliner S-Bahn. Während Chaos und Probleme für Beschäftigte und Fahrgäste vorprogrammiert sind, erwarten die privaten Unternehmen satte Gewinne.

    Wir können uns keine S-Bahn leisten, die Goldesel für private Unternehmen ist – oder für die Deutsche Bahn. Um Mobilität für alle, gute Arbeitsbedingungen und Klimaschutz demokratisch voranzubringen, muss das Land Berlin die S-Bahn selbst betreiben. Unsere öffentlichen Gelder sollen nicht in die Taschen privater Eisenbahnunternehmen fließen, sondern ins Gemeinwohl. Mit der Ausschreibung ist das alles nicht zu machen. Deswegen sagen wir: Schluss mit der Ausschreibung – die S-Bahn uns Berliner*innen!

    Wir fordern vom Land Berlin, dass es – gemeinsam mit dem Land Brandenburg – umgehend Verhandlungen mit der Deutschen Bahn und der Bundesregierung über einen Einstieg in die S-Bahn Berlin GmbH aufnimmt und eine landeseigene S-Bahn aufbaut. Die teuren, bürokratischen und gemeinwohlfeindlichen Ausschreibungen sind sofort zu beenden.

    „Mit der Ausschreibung droht die Schließung bestehender Werkstätten. Entlassungen bei uns S-Bahnern sind vorprogrammiert. Wir werden von Lohnkürzungen betroffen sein. Der Service wird sich massiv verschlechtern, ausbaden müssen das die Fahrgäste. Die Grünen wollen, dass künftig mehrere private Betreiber die S-Bahn betreiben. Das wird zu Chaos für uns alle führen.” – Janek Neuendorf, EVGler und S-Bahner

    „Ausschreibungen sind bürokratisch und kostspielig. Bei der Vergabe an Private werden die Möglichkeiten der demokratischen Kontrolle eingeschränkt zugunsten bürokratischer Verträge. Gewinner sind dabei die privaten Eisenbahnunternehmen und teure Lobby-Beraterfirmen, die auf komplizierte Vertragskonstrukte spezialisiert sind.“ – Eine S-Bahn für alle

    Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/443821070098210

    Organisiert von der Initiative "Eine S-Bahn für Alle"