Januar 26, 2021

Aufstehen Mitte – Stopp Defender 2020

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2020-01-30 19:00 - 21:30

Wo? im Anti-War Café, Rochstraße 3, 10178 Berlin

Aufstehen Berlin-Mitte lädt am 30.01.2020 um 19:00 zu einem Planungs- und Koordinierungstreffen im „Anti-War Café“, Rochstr. 3, 10178 Berlin. Hier wollen wir zu dem bevorstehenden Manövers „Defender 2020“, der größten militärischen Mobilmachung seit dem Ende des Kalten Krieges über mögliche Protest- und Informationsaktionen diskutieren. Denn wir fordern: Entspannungspolitik und politische Konfliktlösungen statt militärischer Konfrontationen, Kooperation mit Russland statt militärischer Konfrontation und konsequente Abrüstung und Umverteilung der freiwerdenden Mittel. Für die geplanten Protestaktionen werden wir uns mit anderen Friedensinitiativen vernetzen. Aufstehen Berlin-Mitte unterstützt den Aufruf auf der Seite des Bündnisses http://www.antidef20.de/unterschriften

Eine weitere Information für alle Antikriegs-Aktivisten ist, dass die ersten Truppentransporte zwischen Do 23.01.20 und Sonntag 26.01.20 nachts zwischen 22.00 - 6.00 Uhr erwartet werden. Sie werden über den Berliner Ring führen, während ein Konvoi aus Bremerhaven kommend über die A24 / A10 Nordring / A11 nach Stettin und einer aus Richtung Hannover die A2 / A10 Südring / A12 Richtung Frankfurt Oder fährt.

Wir sagen Nein zu NATO-Kriegsmanövern

Ja zu Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung.

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  • 2021-01-28 11:00 - 2021-01-28 13:00

    Wir bewerben uns: Die S-Bahn uns Berliner*innen!

    Kundgebung vor der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

    am Donnerstag, 28. Januar 2021, um 11 Uhr

    Wo? vor der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
    Adresse: Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin
    Anreise: U-Bhf. Märkisches Museum oder S+U-Bhf. Jannowitzbrücke

    Aktion anlässlich des Ablaufs der Bewerbungsfrist für die S-Bahn-Ausschreibung

    Am 28. Januar 2021 endet die Frist, innerhalb derer private Unternehmen aus ganz Europa ihr Interesse an der Ausschreibung von Betrieb, Fahrzeugbeschaffung und Instandhaltung der Berliner S-Bahn bekunden können. Mit dem 8-Milliarden-Vorhaben drohen Zerschlagung und Privatisierung der Berliner S-Bahn. Während Chaos und Probleme für Beschäftigte und Fahrgäste vorprogrammiert sind, erwarten die privaten Unternehmen satte Gewinne.

    Wir können uns keine S-Bahn leisten, die Goldesel für private Unternehmen ist – oder für die Deutsche Bahn. Um Mobilität für alle, gute Arbeitsbedingungen und Klimaschutz demokratisch voranzubringen, muss das Land Berlin die S-Bahn selbst betreiben. Unsere öffentlichen Gelder sollen nicht in die Taschen privater Eisenbahnunternehmen fließen, sondern ins Gemeinwohl. Mit der Ausschreibung ist das alles nicht zu machen. Deswegen sagen wir: Schluss mit der Ausschreibung – die S-Bahn uns Berliner*innen!

    Wir fordern vom Land Berlin, dass es – gemeinsam mit dem Land Brandenburg – umgehend Verhandlungen mit der Deutschen Bahn und der Bundesregierung über einen Einstieg in die S-Bahn Berlin GmbH aufnimmt und eine landeseigene S-Bahn aufbaut. Die teuren, bürokratischen und gemeinwohlfeindlichen Ausschreibungen sind sofort zu beenden.

    „Mit der Ausschreibung droht die Schließung bestehender Werkstätten. Entlassungen bei uns S-Bahnern sind vorprogrammiert. Wir werden von Lohnkürzungen betroffen sein. Der Service wird sich massiv verschlechtern, ausbaden müssen das die Fahrgäste. Die Grünen wollen, dass künftig mehrere private Betreiber die S-Bahn betreiben. Das wird zu Chaos für uns alle führen.” – Janek Neuendorf, EVGler und S-Bahner

    „Ausschreibungen sind bürokratisch und kostspielig. Bei der Vergabe an Private werden die Möglichkeiten der demokratischen Kontrolle eingeschränkt zugunsten bürokratischer Verträge. Gewinner sind dabei die privaten Eisenbahnunternehmen und teure Lobby-Beraterfirmen, die auf komplizierte Vertragskonstrukte spezialisiert sind.“ – Eine S-Bahn für alle

    Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/443821070098210

    Organisiert von der Initiative "Eine S-Bahn für Alle"